Samstag, 24. Oktober 2009

Fliegende Frösche ...

... könnte ich mittlerweile aus meinem Hustenauswurf basteln. Mehrere.

In diesem Zusammenhang möchte ich die kleine Geschichte einer Kollegin zum Besten:

Sie fuhr, ohne böse Vorahnungen, in einem Sechserabteil der Deutschen Bahn. Ihr gegenüber saß eine etwa 60jährige gepflegte Dame mit Hut und Handtasche.
Die rüstige Rentnerin hatte nun offenbar das gleiche Problem wie ich zur Zeit. Ab und an wurde der Husten so stark, das durch die Kontraktionen...na man kann es sich denken, ihr kam der grüne Glibber hoch.
Statt nun aber, tapfer den Würgreiz bekämpfend, das Zeug runter zu schlucken, nahm sie ein Glasröhrchen aus ihrer Tasche und spukte in eben dieses den Inhalt ihres Mundes.
Und das jedesmal wenn´s ihr hoch kam.
Und da die Handtasche aus einem Material gefertigt war das es ermöglichte ins Innere zu blicken, bemerkte meine Kollegin mit Entsetzen das sich dort noch weitere, bereits gefüllte, Röhrchen befanden.

Den Gedanken meiner Kollegin kann ich nur erahnen, ich jedenfalls hätte bedauert kein Gefäss zum reinkotzen dabei zu haben.

Und jetzt darf der geneigte, und bildlich phantasiegegabte Leser gern brechen gehen.

Kommentare:

Sasteplaste hat gesagt…

Schlimm, wenn ich mich vor Lachen gerade schütteln muss ?

Zeigefinger hat gesagt…

Ich hätte ganz normal reagiert. Aber der Schaffner hätte sich bestimmt über die Sauerei aufgeregt.

Siebenzweiundsechzig!