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Dienstag, 24. November 2009

Guillermo del Toros "Die Saat" ...

... hab´ ich heute Morgen um 7.45 Uhr nach ein paar Tagen nun zu Ende gelesen und fand den ersten Teil der Trilogie gar nicht mal so schlecht. Hätte weniger von einem Vampirroman erwartet, allerdings mehr von del Toro. (den Co-Autor Chuck Hogan kenne ich nicht)

Klappentext:
New York, Flughafen. Eine Maschine aus Europa landet – und bleibt plötzlich stehen. Die Lichter gehen aus, nichts rührt sich mehr. Was ist geschehen? Ein Terroranschlag? Eine Seuche? Oder etwas ganz und gar Unvorstellbares ...




Andererseits ist nicht von der Hand zu weisen das ihre Ideen die Vampirlegenden biologisch zu erklären schlüssig und plausibel sind. (Für mich, keine Ahnung wie Mediziner darüber lachen würden)

Das Ende bleibt absichtlich offen, da wie gesagt eine Trilogie geplant ist und ich denke mal ich werde auch die Folgebände gern lesen. Allerdings hoffe ich das es dann auch ruhig etwas gruseliger wird, denn irgendwie wollte bei mir nicht dieses wohlig ängstliche Gefühl aufkommen das ich vor Jahren beispielseweise beim Lesen von Stephen Kings "Das letzte Gefecht" hatte. (Oje war die Szene im Tunnel gruselig)
Kann natürlich auch am Autor oder meinem Alter liegen. Ich hab mittlerweile so oft bedingt durch Ferienlagereinsätze nächtens im Wald kampieren müssen und muss sagen, DAS war dann in manchen Situationen wirklich ein ganz klein wenig beängstigend.

Dienstag, 10. November 2009

Wo Fahren Wir Hin, Papa? ...

... fragt Thomas, der Sohn von Jean-Louis Fournier seinen Vater seit er zehn Jahre alt ist jedes mal wenn er ins Auto seines Vaters steigt, wenn er im Auto sitzt und während der Fahrt. Und das ca. alle sechzig Sekunden. Thomas und sein Bruder Mathieu sind geistig und körperlich behindert und ihr Vater, Schriftsteller und Humorist schrieb darüber ein Buch das in Frankreich ein Bestseller war und nun auf Deutsch erschienen ist.




Nun, ich will ehrlich sein, ich lese nicht gern über Behinderte Menschen. Ich seh mir ungern Filme über sie an und ich würde wohl auch eher ungern mit ihnen arbeiten wollen. Ich glaube ich habe ein wenig Angst vor ihnen, nicht im eigentlichen Sinn, sondern weil ich befürchte entweder selbst einmal behindert zu sein oder Kinder zu bekommen die in irgendeiner Hinsicht beeinträchtigt sein könnten.

Letztere Sorge hat sich durch dieses Buch nicht unbedingt verflüchtigt. Eher verstärkt muss ich sagen. Aber die anderen idiotischen Ängste sind tatsächlich verschwunden. Ich bin eher neugierig geworden.

Und das kam so:
Fournier beschreibt in meist kurzen Anekdotenhaften Berichten vom Leben mit seinen zwei behinderten Söhnen auf so gleichzeitig witzige wie verzweifelte Art und Weise, der Begriff "tragikkomisch" müsste dafür erfunden werden.

"Die anderen Eltern und Freunde versuchten uns zu beruhigen...Jedes Mal wenn sie ihn sahen, sagten sie er mache erstaunliche Fortschritte. Ich weiß noch wie ich eines Tages antwortete, erstaunlich fände ich die Fortschritte, die er nicht mache. Ich sah ja die anderen Kinder."
Wunderbares Buch, toller Mann. Sollte jeder zumindest einmal darin geblättert haben wie ich finde. Echt jetzt.

Und hier kann man ein paar Seiten als PDF-Vorschau lesen 

Dienstag, 9. Dezember 2008

Gekauft. Der eventuell beste Comic der je erschien ...

... immerhin im Time Magazine als einer der besten Romane seit 1923 gelistet. (als einziger Comic)
















Und da die Verfilmung balt starte (unten der Trailer) habe ich gestern angefangen und bin schon von den ersten vier Kapiteln mehr als begeistert. Ja, ganz grosse Kunst das alles.